Eichhörnchen begegnet Pelztasse

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Gewicht: 660g
Abmessungen: 19cm x 27cm
ISBN: 978-3-941365-08-7
Seitenanzahl: 160

Preis: 5,00 €

Viele große Maler und Künstlerinnen erlagen dem Charme des flinken Tierchens. Dürer, Rubens, Marc, Oppenheim sind nur einige von vielen, die das „Äffchen unserer Wälder“ darstellten. Das Eichhörnchen ist seit Menschengedenken eines der beliebtesten Tiere unserer Fauna. Es war Sinnbild des Fleißes, aber auch Symbol des Bösen.

Eichhörnchen in der Kunst. Wer hätte das gedacht! Die Tiermalerin Thilda und ihr Lieblingsmodell Paule, ein Eichkater, entdecken in einem Bostoner Museum auf einem Gemälde ein Flughörnchen an einer goldenen Kette. Gab es auch in Europa Eichhörnchen als Haustiere? fragen sie sich.

Zu ihrem Erstaunen finden sie heraus, dass viele große Maler und Künstlerinnen dem Charme des flinken Tierchens erlagen. Dürer, Rubens, Marc, Oppenheim sind nur einige von vielen, die das „Äffchen unserer Wälder“ darstellten. Das Eichhörnchen ist seit Menschengedenken eines der beliebtesten Tiere unserer Fauna. Es war Sinnbild des Fleißes, aber auch Symbol des Bösen. An langen Winterabenden forschen Thilda und Paule über Eichhörnchen in der Kunst.

Das Eichhörnchen gilt als süß und putzig, es ist uns vertraut, doch sein Bild in der Kunst ist weitgehend unbekannt. Und das, obwohl es nicht wenige Eichhörnchendarstellungen gibt, die von großen Künstlern wie Gentile Bellini, Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens, Franz Marc, Meret Oppenheim oder Sophie Calle geschaffen wurden. Insofern leistet das Buch Ungewöhnliches und schließt eine Lücke, indem es die erste Darstellung des Eichhörnchens in der Kunst vom Mittelalter bis heute liefert. Das Buch ist eine kunst- und kulturgeschichtliche sowie semifiktionale Erzählung.

Die Tiermalerin Thilda und ihr Modell Paule, ein Eichkater, machen während ihrer USA-Reise im Museum der Schönen Künste in Boston eine aufregende Entdeckung: Sie sehen ein „Hörnchen“ auf einem alten Gemälde. Es ist das berühmte Bild „Ein Junge mit einem Eichhörnchen“ (1765) von dem amerikanischen Maler John Singleton Copley. Was die beiden noch mehr überrascht, ist die Kette, durch die das Haustier erkennbar wird. Thilda und Paule lernen durch Recherchen, dass Eichhörnchen von der Antike bis ins 20. Jahrhundert gezähmt und gern von Frauen und Kindern gehalten wurden. Mehr noch finden sie heraus, dass auch Maler in früheren Zeiten Eichhörnchen als Modell hielten. Kunst- und kulturhistorische Darstellungen über Tiere gibt es viele, kurioserweise aber keine über Eichhörnchen, obwohl es zu den bestbekannten Bewohnern unserer Wälder und Parks gehört und in der westlichen Kulturhemisphäre zu den beliebtesten Tieren zählt. Es wundert deshalb nicht, dass die Zahl der Eichhörnchendarstellungen in der westlichen Hochkunst und in Gegenständen der Populärkultur beachtlich ist.

In den berühmtesten Kunstsammlungen und Kunstmuseen der Welt befinden sich Bilder, auf denen Eichhörnchen zu sehen sind. Kunsthistoriker haben darüber bisher wenig zu sagen gehabt, sie interessierte höchstens die symbolische Bedeutung. Fast unbekannt ist, dass sich Eichhörnchen auf Kunstwerken aller Epochen finden. Vom mittelalterlichen Kirchenretabel bis zur Avantgardekunst. Diese erstaunliche Präsenz drückt der Buchtitel aus: „Eichhörnchen begegnet Pelztasse“ bezieht sich einerseits auf die surrealistische Künstlerin Meret Oppenheim, die in ihrem OEuvre mit der Assemblage „Eichhörnchen“ ein spätes Pendant zu ihrer frühen surrealistischen Ikone "Das Pelzfrühstück“ gestaltete, und andererseits generell auf das Eichhörnchen in der christlichen Kunst. (Onlinekunst.de-blog 6.3.2011, News und Interessantes aus Kunst und Kultur)