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Flora des Spreewaldes

Wolfgang Petrick, Hubert Illig, Helmut Jentsch, Sven Kasparz, Gunther Klemm, Volker Kummer

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Der Spreewald ist mit seinen zahlreichen Fließen und Kanälen, den angrenzenden Wiesen und Weiden und den besonders im Unterspreewald noch vorhandenen, naturnahen, zusammenhängenden, großflächigen Waldbeständen eine für Mitteleuropa einmalige Niederungslandschaft. Im Zentrum befindet sich das 1990 ausgewiesene, 475 Quadratkilometer große Biosphärenreservat Spreewald. Neben diesem wurden in die Florabeschreibungen auch östlich und westlich angrenzende Randgebiete einbezogen.

Somit hat das Florengebiet eine Gesamtgröße von ca. 740 Quadratkilometer. Insgesamt 1227 wild wachsende Pflanzensippen (incl. verwilderter Kulturpflanzen) sind bis heute im Florengebiet festgestellt worden. Die von ihnen besiedelten Lebensräume und ihre historischen sowie aktuellen Vorkommen werden, z. T. detailliert, dargestellt. Darüber hinaus werden die im Spreewald verwendeten deutschen und niedersorbisch-wendischen Pflanzennamen aufgeführt.

Ergänzt wird dies durch eine tabellarische Auflistung von 597 Sippen, die auf den Feldern, in den Gärten, Parks und Anlagen des Spreewalds als Zier- und Nutzpflanzen kultiviert werden. Von diesen sind 142 Arten unter den im Florengebiet auch wildwachsenden Sippen integriert. 

Rezension

Die Pflanzenwelt des Spreewaldes, eines einzigartigen Natur- und Kulturraums, den viele Zeitgenossen als Urlaubsparadies, kulturhistorisches Museum und Produktionsgebiet bekannter Gemüsesorten kennen, zusammenzufassen und in den bewegten historischen Kontext der Landschafts- und Wirtschaftsentwicklung zu stellen, ist sicher eine besondere Herausforderung. Die Autoren haben das mit Bravour gemeistert. […]

Dieses Buch ist mehr als eine kommentierte Checkliste der im Spreewald vorkommenden Pflanzenarten, sondern auch eine verständliche Einführung in die Kulturgeschichte der Region. Es ist also nicht nur Botanikern, sondern auch allen naturkundlich interessierten Spreewäldlern und ihren Gästen zu empfehlen. Insbesondere junge Leser sei der Band ans Herz gelegt, weil darin auch viele Fakten zur Natur- und Nutzungsgeschichte zu finden sind. (Dr. Dieter Frank in Naturschutz im Land Sachsen-Anhalt 48. Jahrgang, 2011 Heft 1+2)

 

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die bundesweit bekannteste Pflanzesippe des Florengebietes, die Spreewaldgurke, wird erwähnt. Aber der Reihe nach: Die neue Flora zeichnet sich in verschiedener Hinsicht durch Besonderheiten gegenüber anderen Neuerscheinungen der letzten Jahre aus. Es wird ein mehr oder weniger naturräumlich definiertes Gebiet behandelt, nicht ein durch Verwaltungsgrenzen definierter Raum wie bei fast allen deutschsprachigen Floren der letzten Jahre. […]

Die einleitenden Kapitel – ziemlich genau 100 Seiten umfassend – decken alle wünschenswerten Aspekte ab, die zu einer Gebietsflora gehren, darunter Erfoschung des Gebietes, Landschaftsgenese, Vegetation, pflanzengeographische Besonderheiten, volkstümliche Pflanzennamen beider indigener Sprachen. Manchem mag die Einleitung etwas zu üppig geraten sein, doch handelt es sich letztlich um eine lesenswerte Naturkunde des Biosphärenreservats und seiner Randgebiete […] (Ralf Hand in Kochia 6, 2012)

 

[…] Die große Vielfalt wird bereits aus der Beschreiung der Pflanznegesellscahften deutlich, die nicht nur Wasser und Sumpf, sondern auch Sandtrockenrasen und Buchenwald enthält. Ein sehr originelles Kapitel befasst sich mit volkstümlichen Pflanzennamen, hier vor allem auf solche der nierdersorbisch/wendischen Sprache ausgerichtet. Das Buch ist nicht als Bestimmungsflora gedacht. Die Pflanzensippen werden alphabetisch nach ihrem lateinischen Namen aufgeführt. Für jede Sippe werden druch Signaturen und Stichworte Angaben zu Status, Rote Liste, Bestandsentwicklung, Standort und Vegetaion, Verbreitung u. a. gemacht; vermisst wird die Familienzugehörigkeit, die auch noch Platz gehabt hätte. […] Das Fundortregister ist verbunden mit topographischen Fundortskarten auf der beiliegenden CD. […] (H. Diersche in Tuxenia 32, 2012)

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