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  • Das naturmagazin (Ausgabe 4/2017) ist in unserem Online-Buchladen erhältlich. Thema: Natur im Winter

FÜR PRIVATE/ÖFFENTLICHE VORHABENSTRÄGER

Im Folgenden wollen wir Ihnen die Hintergründe naturschutzfachlicher Vorgaben etwas näher bringen. Welche Aufgaben wir dabei für Sie erfüllen, erfahren Sie unter "Was tun wir".

Hintergrund

Aus naturschutzfachlicher Sicht sind bei Bauvorhaben regelmäßig folgende rechtliche Vorgaben zu beachten:

  • die Eingriffsregelung,
  • das Artenschutzrecht.

Darüber hinaus können weitere Vorgaben einschlägig sein, wenn beispielsweise Schutzgebiete (Natura 2000, Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete), gesetzlich geschützte Biotope, Horstschutzzonen oder ähnliches von dem Vorhaben berührt werden.

Eingriffsregelung

In § 19 des Bundesnaturschutzgesetzes ist folgende Regelung enthalten, die in annähernd gleichlautender Form auch in die Ländergesetze übernommen wurde:

„Der Verursacher eines Eingriffs ist zu verpflichten, vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu unterlassen.

Der Verursacher ist zu verpflichten, unvermeidbare Beeinträchtigungen durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege vorrangig auszugleichen (Ausgleichsmaßnahmen) oder in sonstiger Weise zu kompensieren (Ersatzmaßnahmen).

Ausgeglichen ist eine Beeinträchtigung, wenn und sobald die beeinträchtigten Funktionen des Naturhaushalts wieder hergestellt sind und das Landschaftsbild landschaftsgerecht wiederhergestellt oder neu gestaltet ist.

In sonstiger Weise kompensiert ist eine Beeinträchtigung, wenn und sobald die beeinträchtigten Funktionen des Naturhaushalts in gleichwertiger Weise ersetzt sind oder das Landschaftsbild landschaftsgerecht neu gestaltet ist.“

Was tun wir?

Um die Eingriffe und Beeinträchtigungen in Natur und Landschaft festzustellen, sind unter anderem botanische und zoologische Kartierungen nötig. Der Umfang des Untersuchungsrahmens wird in der Regel durch die zuständige Behörde festgelegt. Hierfür unterbreiten wir Vorschläge und führen die notwendigen Abstimmungen durch.

Sind das Landschafts- und Arteninventar des Vorhabensgebietes sowie die zu erwartenden Beeinträchtigungen bekannt, wird im Rahmen einer Eingriffs-Ausgleichs-Planung (z. B. Landschaftspflegerischer Begleitplan, Grünordnungsplan) der Umfang der erforderlichen Vermeidungs- und Kompensationsleistungen festgelegt. Das Spektrum reicht dabei von einfachen lokalen Vorgaben bis zu komplexen Kompensationenmaßnahmen, bei denen auch Bedarfe aus mehreren Vorhaben gebündelt werden können um großflächig Lebensräume naturschutzfachlich aufzuwerten.

Kontakt

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Natur+Text GmbH

Friedensallee 21
D-15834 Rangsdorf
Tel.: 033708 / 20431
Fax: 033708 / 20433
info@naturundtext.de

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